Einsatzgebiet: Wäschetrockner mit Abluft

Das Problem

Wäschetrockner gibt es in verschiedenen Ausführungen. Modelle, die auf dem Kondensationsprinzip beruhen, sammeln die Feuchtigkeit aus der Wäsche in einem Behälter, der von Zeit zu Zeit entleert werden muss. Besitzen Sie hingegen einen Ablufttrockner, muss die warme Luft, die die Feuchtigkeit der Wäsche enthält, über einen Schlauch aus dem Gerät transportiert werden.

Häufig wird der Schlauch mangels Alternativen aus dem geöffneten Fenster gehängt. Dabei geht eine Menge Energie verloren, da nicht nur die Abluft des Trockners den Raum verlässt, sondern auch die Wärme des Raums. Und diese wurde zuvor von der Heizung mit entsprechendem Energieverbrauch erzeugt.

Um den Energieverlust zu verhindern und einen praktikablen und zuverlässigen Abluftweg nach draußen zu schaffen, sollte man sich nach anderen Möglichkeiten umsehen.

Die Lösung

Ein Abluft-Mauerkasten, an den der Schlauch des Wäschetrockners angeschlossen wird, bietet für die feucht-warme Luft einen direkten Weg aus dem Haus oder der Wohnung. Einfache Abluft-Mauerkästen mit Gitter oder Lamellen sollte man jedoch für diese Art der Entlüftung meiden, da sie einige Nachteile mit sich bringen:

  • Energie geht auch damit verloren, weil kein luftdichter Abschluß vorhanden ist.
  • Lamellen oder Gitter können durch ihren Luftwiderstand die Abluftleistung des Wäschetrockners verringern.
  • Geräusche von außen dringen u.U. herein. Der Luftwiderstand kann zusätzlich die Geräuschkulisse erhöhen und bei Lamellen kommt häufig noch ein Klappern hinzu.

Ähnlich wie beim Einsatz in der Badezimmerlüftung, ist für den Ablufttrockner ein energieschonender Mauerkasten zu empfehlen. Diese Bauart kann mit einem luftdichten Abschluß, oft sogar mit einer Wärmedämmung und einer vernachlässigbaren Geräuschentwicklung punkten.

Wer zusätzlich Wert auf ein absolut zuverlässiges Öffnen und Schließen des Mauerkastens legt, sollte sich die motorbetriebenen Mauerkästen anschauen.